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[ Konzerte 2012 ]







[parajubu]

Dynamik und Groove steht bei der Aachener Band Parajubu im Vordergrund. Und diese Formation klingt wie eine Mischung aus den Red Hot Chili Peppers und Tool: verschachtelte Breaks und krumme Takte treffen auf 60s-Power-Trio-Energie und funky-hektische Crossover-Riffs. Absolut scharf sind einige psychedelische Gitarren-Sounds, und auch Jam-Rock-artige Improvisations-Parts mit hohem Abgehfaktor können überraschen. Diese drei Musiker haben stellenweise richtig experimentiert! Zu diesem hervorragenden instrumentalen Konzept kommt noch ein irgendwie manischer Gesangsstil – das hat Klasse.
[Gitarre & Bass / 2006]

http://www.myspace.com/parajubu




[Renaud Marquart]

Der frankophile Singer/Songwriter präsentiert sein neuestes Werk Langehat es gedauert, desto besser wurde sie! Nach 3 ½ Jahren Arbeit ist sie endlich raus, die neue, dritte CD vom Franzosen mit AachenerStaatsbürgerschaft Renaud Marquart:

Ribambelle de matins à Molfetta…13 eigenwillige Songs, die zwischen atmosphärischen akustischenBalladen, handgemachter Rock-Musik, Afro-Rhythmen und FrenchSongwriting pendeln…
Die Platte, von Martin Rohdich produziert, wurde in Aachen aufgenommenund in England von Stuart Bruce abgemischt.

Renaud Marquart (Gesang, Gitarre) und Band (Martin Rohdich, e- und akustische Gitarren, Sebastian Naas, Bass und Yann Le Roux, Drums und Percussions) werden von einigen der Gastmusiker, die auf der CD mitgewirkt haben, unterstützt: Manu Frey, Agnes Molnar und Heiko Wätjen, Backings und Gesang, Nina Leonards, Geige, Almuth Ensinger, Cello und Thomas Berndt, Flügel.


www.renaudmarquart.com



CD Veröffentlichung 2010 - "Remember Now"

[Travail Sonique]

  Ja, das Hinterland des Augenblicks existiert tatsächlich – travail sonique sind dort unterwegs. Da werden die Minuten destilliert, die Sekunden flächig ausgebreitet, da kann eine wie zufällig eingeworfene Phrasierung das Ticket für die große Reise sein. Aus den Tiefen dieser Klang-Kaleidoskope schimmert die Erkenntnis des Nicht-Greifens. Jedes Thema, jeder Beat ist es wert, betrachtet und in die Hand genommen zu werden, aber die wahre Magie entfaltet sich erst im Akt des Loslassens, wissend um die Vergänglichkeit der Phänomene. Wenn ich mich der brüchigen Präsenz des Vergangenen und des Gegenwärtigen erinnere, dann befindet sich jede Note, jeder Klang am richtigen Platz. Fernab von Pathos und hohler Symbolik wird hier eine Flamme gespeist: intensiv, atmosphärisch und mit jugendlicher Leichtigkeit. Dabei geht keiner der Akteure zu weit voraus, immer bleiben die anderen in angenehm verbundener und unterstützender Reich- weite. So sind travail sonique mal die groovende Band, mal das fast kammermusikalisch agierende Ensemble, mal das anarchische Kollektiv.

Wesentlichen Anteil an der beeindruckenden musikalischen Strahlkraft hat der Co-Produzent und Sound-Schamane Walter Quintus, dessen legendäres Talent sich im Aufnahme- und Mischprozess kongenial mit den Visionen der Band zu verbinden vermochte.         Die vielbeschworene „Neue Innerlichkeit“ – hier ist sie. Jenseits verschroben konstruierter Esoterik bilden travail sonique eine farbige und nach vorn gewandte Moderne ab: REMEMBER NOW ist Thymian und Brandy, Kerzenlicht und Neon, Wiese und Asphalt, Tempel und Club.

www.travailsonique.de